Integriertes Wasserressourcen-Management

Bereich Wasserressourcen-Management

Wir beraten Wasserversorger, wassernutzende Industrie und Wasserbehörden zu allen Fragen der Erschließung, Bewirtschaftung und Sicherung von Wasserressourcen.

Unser interdisziplinäres IWW-Team aus Geologen, Hydrologen, Geografen, Agrar-Ingenieuren, Ökologen, Chemie-Ingenieuren und Umweltschutztechnikern unterstützt Sie bei Mengen- und Gütebeeinträchtigungen von Wasser und Boden. Wir ermitteln und bewerten in Ihren Einzugsgebieten den Eintrag, das Verhalten und den Verbleib von organischen und anorganischen Schadstoffen und die toxikologischen Risiken. Wir entwickeln maßgeschneiderte Strategien zum Wassermanagement inkl. Wasserbedarfsprognosen, zum Risikomanagement, zum Gewässerschutz und zur Sanierung und begleiten die Umsetzung.

Komplexe Fragestellungen lösen wir mit Hilfe moderner Software: Modellierung der Grund-, Roh- und Trinkwasserbeschaffenheit, der Grundwasserströmung und des reaktiven Stofftransports (u.a. Prognosemodelle Nitrat), GIS und Modelleinsatz zur Bewirtschaftung von Flusseinzugsgebieten.

Die Forschergruppe des Bereichs arbeitet mit der Abteilung Hydrogeologie an der Technischen Universität Darmstadt (Prof. Dr. Christoph Schüth) an aktuellen Themen:

  • Eintrag, Verhalten, Verbleib und Risiko von anorganischen und organischen Schadstoffen (Nitrat, Schwermetalle, Arzneistoffe, PBSM, Industriechemikalien, Emerging Pollutants) in der aquatischen Umwelt.
  • Prognosemodelle und Management-Werkzeuge der Wasserqualität und -quantität unter dem Einfluss intensiver landwirtschaftlicher und industrieller Flächennutzung und des Klimawandels (Anwendung: Kooperativer Gewässerschutz, WRRL, nachwachsende Rohstoffe).
  • Entwicklung und praktische Anwendung von Modellen zum integrierten Wasserressourcen-Management (IWRM), zum Flussgebietsmanagement inkl. Hochwasserschutz unter den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).

Gemeinsam mit Wassertechnologen und Toxikologen wenden wir unsere Planungs- und Prognosewerkzeuge zur Charakterisierung der Gefährdungspotenziale in Einzugsgebieten von Grund- und Oberflächengewässern an (Erfassung und Bewertung der Schadstoffe, Entwicklung von Bewirtschaftungskonzepten und Schutzstrategien für Roh- und Trinkwasser auf Grundlage des Multi-Barrieren-Konzeptes, komplexe Risikobewertungen – Beispiel: Fracking).

Für unsere Kunden sind wir beratend, gutachterlich und forschend in folgenden Themenfeldern im Einsatz: