IWW-Netzwerkprojekte: gemeinsame Analyse für höhere Effizienz

Seit über 10 Jahren führt IWW regelmäßig Netzwerkprojekte für die Wasserversorgung durch. Die Bandbreite reicht dabei vom Prozessbenchmarking bis hin zu moderierten Praktikertreffen zu unterschiedlichen Themen.

Beim Prozessbenchmarking Wasserwerksbetrieb werden Wasserwerke in einzelnen Prozessen hinsichtlich Anlagenausstattung, Betrieb, Instandhaltung, Ressourcenausstattung und Finanzen unter Berücksichtigung der strukturellen Randbedingungen analysiert. Im Rahmen von Ergebnisworkshops werden Kennzahlen verglichen, Ursachen analysiert, Zielwerte diskutiert und Maßnahmen geplant. Im Ergebnis erhalten die Teilnehmer eine detaillierte technisch-betriebswirtschaftliche Analyse ihrer Wasserwerke, die als Grundlage zur Optimierung der Prozesse und technischen Anlagen dienen.

Im Netzbereich hat sich das Format der moderierten Praktikertreffen durchgesetzt. Es legt den Fokus nicht primär auf Kennzahlen, sondern erlaubt den Teilnehmern die eigenen Wunschthemen auf die Tagesordnung zu bringen. Aktuell laufen im Bereich Wasserökonomie zwei Projektrunden mit Netzbetreibern unterschiedlicher Größe. Erst im September hat das Kickoff für die großstädtischen Versorger im IWW stattgefunden. Hier stehen u.a. Themen wie mobile Instandhaltung, Baumeterpreise, Bauaufsicht, Netzüberwachung mittels lokaler Messtechnik oder Spülkonzepte für Versorgungsleitungen auf der Agenda.

Die Teilnehmer schätzen besonders die inhaltliche Flexibilität und Aktualität der Themen sowie die systematische Vorbereitung der intensiven Workshops, innerhalb derer der offene und transparente Umgang praktiziert wird und nach außen Vertraulichkeit gewahrt bleibt. Wichtig für das gute Gelingen sind zudem eine klare Struktur und Moderation durch die Workshops sowie eine aussagekräftige Dokumentation. Haben wir auch Ihr Interesse geweckt?

Ansprechpartner: Andreas Hein, Peter Lévai