Fracking

Monitoringkonzepte im Umkreis von Fracking-Vorhaben

Zur Überwachung möglicher Grundwasserverunreinigungen im Zuge von Fracking-Vorhaben erstellt das IWW standortspezifische Monitoringkonzepte von der Planung der Messkampagne, der Durchführung der Laboranalytik und der Ergebnisbewertung bis zur Unterstützung der Kommunikation und Entscheidungsprozesse mit Ihren Behörden, Industrie und Interessensverbänden vor Ort.

Das Monitoringkonzept berücksichtigt sowohl mögliche Eintragspfade von obertägigen Aktivitäten (z. B. Unfälle bei der Anmischung und Verpressung der Frack-Fluide auf dem Bohrplatz) als auch untertägige geologisch-technische Risiken (z.B. Casing-Versagen, Ausbreitung von Frack-Fluiden, Formationswasser oder Flowback in nutzbare Grundwasserleiter). Das Messnetz, die Untersuchungsparameter und der Untersuchungsrhythmus werden abhängig vom Vorhaben und den hydrogeologischen Standortbedingungen festgelegt und die Grundwasserbeschaffenheit vor Beginn des Vorhabens in Nullmessungen dokumentiert. Für ein wirksames Frühwarnsystem werden Leitsubstanzen untersucht, die mit hoher Empfindlichkeit im Grundwasser nachgewiesen werden können. Das Monitoring erfolgt dynamisch und wird fortlaufend an die aktuellen Ergebnisse und Ihre Anforderungen angepasst.

ANSPRECHPARTNER

Dr. Reinhard Fohrmann
Telefon: +49 208 40303 250
E-Mail: r.fohrmann@iww-online.de
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