Preis- und Tarifmodelle für Wasserversorger

Preis- und Tarifmodelle für Wasserversorger

Wasserversorger, die Preise und keine Gebühren erheben, geraten durch Kartellverfahren zunehmend unter Druck. Sinkende Trinkwasserjahresabgabemengen, ansteigende Energiekosten sowie steigende Spitzenbedarfe stellen das bestehende Verhältnis zwischen Kosten und Erlösen immer mehr in Frage. Tarifmodelle sind meist mit einem geringen Grundentgelt und hohen Mengenentgelt ausgestaltet. Bei einem anhaltenden Verbrauchsrückgang besteht die Gefahr, dass sich der Wasserversorger damit in die Fixkostenfalle hineingerät: die Kostenseite durch einen hohen Fixkostenanteil kann nicht durch sinkende Erlöse aus primär mengenabhängigen Entgelten gedeckt werden.

IWW empfiehlt, dieser Entwicklung durch eine Anpassung der Tarifstrukturen vorzubeugen, z. B. die Anhebung des Grundentgelts abzuschwächen und ein Entgeltmodell mit entsprechendem Wirklichkeits- oder Wahrscheinlichkeitsmaßstab zu erstellen, so dass die strukturellen Kostentreiber geeignet berücksichtigt werden können.

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