Ringversuche

Trinkwasser- und Umweltlaboratorien sind aufgrund der Anforderungen aus der Akkreditierung nach ISO 17025 verpflichtet, an Ringversuchen teilzunehmen. Auch die Trinkwasserverordnung fordert die erfolgreiche Teilnahme an solchen externen Qualitätssicherungsmaßnahmen.

IWW hat ein langjähriges Engagement im Bereich von nationalen und Europäischen Projekten zum Qualitätsmanagement in der Wasseranalytik. Bereits 1995 hatte das IWW im Auftrag des zuständigen Ministeriums ein Ringversuchs-System für Trinkwasser-Laboratorien in NRW entwickelt. Bis heute werden Trinkwasser-Ringversuche in Kooperation mit LANUV NRW angeboten. Das LANUV ist ein akkreditierter Anbieter von Ringversuchen und gleichzeitig die Stelle, die Labore in NRW zulässt.

Diese Ringversuche decken alle wichtigen Parameter der TrinkwV ab.

Daneben werden in Kooperation mit der AQS-Baden-Württemberg in Stuttgart bedarfsgerechte Sonder-Ringversuche für Trink- und Oberflächenwasser angeboten. Hierbei werden „exotische“ organische Spurenstoffe abgedeckt, die nicht zu dem harmonisierten Programm gehören.

Aktuelle Beispiele dafür sind:

  • PFC (Perfluorierte Verbindungen)
  • Sulfonyharnstoffe
  • Röntgen- und MRT-Kontrastmittel

Zusammen mit der AQS BW wird seit 2015 ein Projekt bearbeitet, bei dem Ringversuche für Britische Labore ausgerichtet werden. Dieses von „United Kingdom Water Industry Research“ geförderte Projekt umfasst viele prioritäre Stoffe der WRRL und zeichnet sich durch sehr niedrige Konzentrationsbereiche und partikelhaltige Wasserproben aus. Interessierte Labore aus anderen Ländern können teilnehmen.

ANSPRECHPARTNER

Dr. Ulrich Borchers
Bereichsleiter
Telefon: +49 208 40303 210
E-Mail: u.borchers@iww-online.de
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WEITERE INFORMATIONEN

DAkkS-Akkreditierungseintrag (DIN EN ISO 17025)

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IWW-Referenzblatt: Ringversuche für Trinkwasser-Parameter und Prioritäre Stoffe der EU WRRL
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