Toxizitäts-Parameter

Toxizitäts-Parameter

Toxische Effekte von bekannten und unbekannten Chemikalien, Transformationsprodukten und Stoffgemischen in Umwelt- und Wasserproben können mit verschiedenen Testverfahren bewertet werden. In Kooperation der toxikologischen Laboratorien IWW, gaiac und der Arbeitsgruppe Lehr- und Forschungsgebiet Ökosystemanalyse (ESA) der RWTH Aachen bieten wir Ihnen eine breite Palette bioanalytischer Testmethoden an.

Das Geschäftsfeld Toxikologie am IWW bietet für verschiedenste Anwendungen umfassende Toxizitätstests auf zellulärer Ebene an. Durch die Kombination unterschiedlicher Testsysteme können Aussagen über mögliche zellschädigende, gentoxische, mutagene und/oder hormonelle Wirkungen von Substanzen/Stoffen und Stoffgemischen getroffen werden. Ökotoxikologische Testverfahren werden von dem Forschungsinstitut gaiac angeboten. gaiac, als Aninstitut der RWTH Aachen, verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Biotests mit Primärproduzenten (z. B. Algen) und Invertebraten (z. B. Daphnien) sowie in der statistischen Auswertung von Biotestergebnissen. Am Institut für Umweltforschung (IfU) der RWTH Aachen  arbeitet die Arbeitsgruppe Lehr- und Forschungsgebiet Ökosystemanalyse (ESA) langjährig mit Testverfahren zur Ermittlung der akuten und Mechanismus-spezifischen Toxizität sowie chronischer Schädigung  durch Chemikalien in verschiedenen Umweltkompartimente (Wasser, Sediment, Boden). Diese können mit in vitro-Verfahren, ausgewählten Testspezies oder Laborpopulationen untersucht werden.

Zusätzlich bieten wir für Ihre Fragestellung verschiedene Probenaufbereitungsmethoden (z.B. solid phase-extraction (SPE)-Anreicherung), Probenbehandlungsverfahren (z.B. Ozonung von Abwasserproben, Adsorption an Aktivkohle und anderen Adsorbentien, Advanced Oxidation Processes (AOP)-Verfahren) sowie chemische Analysen an, so dass umfangreiche Studien mit interdisziplinären Fragestellungen an einem Ort bearbeitet werden können.

Gerade bei den Toxizitäts-Parametern kommt es auf die richtige Auswahl und Kombination an. Wir beraten Sie gern kompetent zu Messverfahren, Nachweisgrenzen und bezüglich der Aussagekraft von Testergebnissen – sprechen Sie uns an. Gern stellen wir Ihnen ein individuelles, auf Ihre Fragestellung zugeschnittenes Analysenprogramm zusammen.

Allgemeine Zellschädigung
Durchführendes Institut
LDHe-TestIWW
MTT-TestIWW
NR-TestIWW
SRB-TestIWW
XTT-TestIWW
Vital-Fluoreszenz-DoppelfärbungIWW
Mutagenität/GenotoxizitätDurchführendes Institut
Ames-Fluktuationstest (ISO 11350:2012)IWW
umuC-Test (DIN 38415-3)IWW
In vitro Mikrokern-Assay (OECD 487)IWW
Comet-AssayIWW
p53 CALUXIWW
Hormonelle WirkungDurchführendes Institut
(anti-)ER-CALUXIWW
(anti-)AR-CALUXIWW
L-YES / L-YASESA
H295r-Assay (OECD 456)ESA
MDA-Assay
(lizenzfreie Version des Rezeptorbindungsassays analog zum AR-CALUX)
ESA
TKDluc Test
(lizenzfreie Version des Rezeptorbindungsassays analog zum ER-CALUX)
ESA
Vitellogenin in Primärhepatocyten aus Regenbogenforellen/ Vitellogenin in FischenESA
Dioxin ähnliche WirkungDurchführendes Institut
EROD mit RTL-W1 Zellen/ in frühen Lebensstadien von Danio rerioESA
H42e-Assay (lizenzfreie Version des Rezeptorbindungsassays analog zum DR-Calux)ESA
Ökotoxikologische TestverfahrenDurchführendes Institut
Algenwachstumshemmtest (DIN EN ISO 8692 oder modifizierter Test mit Altenburger-Medium)gaiac
Wachstumshemmtest mit Lemna minor (DIN EN ISO 20079)gaiac
Akuter Daphnientest
(ISO 6341)
gaiac
Reproduktionstest mit Daphnia magna (ISO 10706)gaiac
Populationstest mit Daphnia magna
(Multi Generation Test nach Hammers-Wirtz & Ratte, 2000)
gaiac
Reproduktionstest mit Potamopyrgus antipodarumESA
Fischeitest mit Danio rerio
(DIN EN ISO 15088
ESA

Ansprechpartner

Gerhard Schertzinger, M.Sc.
Telefon: +49 208 40303 258
E-Mail: g.schertzinger@iww-online.de
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