Wasserrechtsverfahren

Die rechtlichen Grundlagen zur Entnahme von Grundwasser für die Versorgung der Bevölkerung und Industrie mit Trink- und Brauchwasser sind im Wasserhaushaltsgesetz und den jeweiligen Landeswassergesetzen festgelegt. Für neue Wasserrechte oder zur Änderung bestehender Wasserrechte muss ein Wasserrechtsantrag bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Im Rahmen dieses Antrages prüft die zuständige Genehmigungsbehörde die möglichen Auswirkungen einer Wasserentnahme und ob die Ziele einer mengenmäßigen Bewirtschaftung des Wasserkörpers eingehalten werden. Gemäß §§ 50 – 53 können die zuständigen Behörden bestimmte Gebiete als Wasserschutzgebiet bzw. Heilquellenschutzgebiet ausweisen, um im Interesse der derzeit bestehenden oder künftigen öffentlichen Wasserversorgung bzw. Nutzung als Heilquelle Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen.

IWW unterstützt Sie beim gesamten Ablauf eines Wasserrechts- und Wasserschutzgebietsverfahrens von den Voruntersuchungen und strategischen Überlegungen über die Erstellung der Antragsunterlagen bis zum Bewilligungsbescheid. Hierbei werden selbstverständlich die spezifischen Vorgaben der verantwortlichen Wasserbehörde an das Fachgutachten berücksichtigt. Wir beraten Sie gerne frühzeitig bei der Vorbereitung Ihres Wasserrechtsverfahrens, den notwendigen Abstimmungsschritten mit den Behörden und übernehmen für Sie die notwendigen Arbeiten.

ANSPRECHPARTNER

Dr. Reinhard Fohrmann
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