Fernwärmenetze

Das Fernwärmeunternehmen stellt Dampf, Kondensat oder Heizwasser als Wärmeträger zur Verfügung. Wasser ist mit seiner großen spezifischen Wärmekapazität als Medium für den Wärmetransport besonders geeignet. Im Bereich der Fernwärme wird es flüssig oder in Form von Dampf verwendet. Das Medium wird in wärmegedämmten Rohrleitungen in einem kontinuierlichen Kreislauf gefördert. Zur Vermeidung von Korrosionsschäden und Härteausscheidungen auf den inneren Oberflächen der Rohre ist das verwendete Wasser im Kreislauf zumindest enthärtet. Da entsalzte Wässer deutlich geringere Korrosionsraten als nur enthärtete Wässer bewirken, wird ein möglichst niedriger Restsalzgehalt im Umlaufwasser moderner Fernwärmenetze angestrebt.
Bei der Auslegung von Fernwärmenetzen und der Wahl der Betriebsweise müssen Sie zahlreiche Faktoren der Versorgungssicherheit beachten.

IWW bietet Ihnen Untersuchungen zur wasserseitigen Korrosion an und koppelt diese bei Bedarf mit Gefährdungsanalysen und Risikobewertungen:

  • Analyse der Fernwärmewasserqualität
  • Beratung hinsichtlich Wasseraufbereitung, Korrosionsschutz, Reinigungsverfahren inkl. Optimierungsstrategien unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte
  • Klärung der Ursache von Korrosionserscheinungen
  • Schwachstellenanalyse
  • Entwicklung von Korrosionsschutzkonzepten
  • Entwicklung eines Kriterienkatalogs für die Versorgungszuverlässigkeit
  • Bewertung der Fernwärmenetzstrukturen und Nutzungsdauerprognose
  • Entwicklung nachhaltiger Anpassungsstrategien technischer Infrastruktur an Stadtentwicklungs- und Stadtumbaukonzepte unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und des veränderten Verbrauchsverhalten

ANSPRECHPARTNER

Dr.-Ing. Angelika Becker
Bereichsleiterin
Telefon: +49 208 40303 260
E-Mail: a.becker@iww-online.de
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