Projekt MERK´MAL – IWW teilt seine Erfahrungen zur kostenwirksamen Reduktion von Röntgenkontrastmitteln im Wasserkreislauf mit internationalem Fachpublikum

Zusammen mit den Projektpartnern IUTA (Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V., Duisburg) und den Dialoggestaltern (IKU GmbH, Dortmund) wurde im letzten Jahr erfolgreich getestet und demonstriert, wie Röntgenkontrastmitteleinträge aus Kliniken und Praxen kostengünstig reduziert werden können – am Beispiel der Ruhr.

Insgesamt waren vier medizinische Einrichtungen aus Mülheim an der Ruhr an der Fallstudie beteiligt. Das Projekt folgte einem interdisziplinären, anwendungsorientierten Forschungsansatz. Im letzten Jahr wurden die Ergebnisse auf der internationalen Fachkonferenz „Water Science for Impact“ in Wageningen (16.-18. Oktober 2018) vorgestellt. Jetzt ist dieser Beitrag auch zum Nachlesen in einer „Water Science for Impact“ – Sonderausgabe des englischsprachigen Fachjournals „Science of the Total Environment“ veröffentlicht. Der Artikel „Cost-effective reduction of micro-pollutants in the water cycle – Case study on iodinated contrast media“ von Clemens Strehl et. al kann bis zum 8. August 2019 kostenlos angesehen und herunterladen werden.

Das Projekt MERK´MAL wurde mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Bundesstiftung Umwelt, der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr, der Gelsenwasser AG und der Hochsauerland Wasser GmbH gefördert. Eine Fortführung und Erweiterung des Projektansatzes ist in Vorbereitung.